Was zeichnet wirklich gute Führung aus?

Eine gute, also eine wirksame Führungskraft arbeitet mit der Seele der ihr anvertrauten Menschen. Sie verbindet die von ihr vorgelebten Grundwerte wie Respekt und Wertschätzung mit wirksamen Führungsmethoden. Eine wirksame Führungskraft schafft Mehrwert, denn ihr gelingt es, dass sich die „Mitwirkenden“ WERTIG fühlen.

Fredmund Malik, eine der wichtigsten Stimmen in Europa zum Thema Führung und Management sagt:

Der Schlüssel zu den Leistungen wirksamer Menschen – der Performer – liegt in der Art ihres Handelns. Nicht wer die Leute waren, war entscheidend, sondern wie sie handelten. Als Menschen, als Typen, als Persönlichkeiten sind sie so verschieden, wie Menschen nur sein können. Sie entsprechen keinen Anforderungsprofilen und schon gar nicht dem akademischen Idealtypus. Durch ihr Handeln allerdings zieht sich ein roter Faden, ein Muster“.Malik, F. (2006). Führen Leisten Leben – Wirksames Management für eine neue Zeit. Campus Verlag Frankfurt/New York

Laut Malik gibt es keine empirischen Belege dafür, dass bestimmte Persönlichkeitsmerkmale wie z. B. „visionär“, „risikofreudig“, oder „machtbewusst“ mit Führungserfolg zu verbinden wären. Wesentlich wichtiger wäre das konkrete, beobachtbare Verhalten der Führungskraft. Selbstverständlich können bestimmte Wesenszüge ein Grund dafür sein, dass eine Person für eine bestimmte Position nicht in Frage kommt. Aber das ergibt sich aufgrund der Individualität der Person UND der Position, und nicht aufgrund von idealisierten Idealvorstellungen!

Für mich ist die Definition einer erfolgreichen Führungspersönlichkeit eindeutig:

Eine erfolgreiche Führungspersönlichkeitist die Person, die, basierend auf einer tragfähigen, respektvollen und angstreduzierten zwischenmenschlichen Beziehung in der Lage ist,

  • durch anspruchsvolle, sinnvolle Ziele zu begeistern, 
  • Freude am Tun und Motivation auszulösen,
  • um dadurch die Leistungsbereitschaft der ihr anvertrauten Menschen zu steigern.

Sie ist eine Person, der es auf dem Grundsatz der Stärkennutzung gelingt,

  • Impulse zu geben,
  • um somit zur Selbstständigkeit, Eigenverantwortung und Kreativität anzuregen,
  • sowie „Mitwirkende“ individuell zu fördern, 
  • damit diese ihre persönlichen Fähigkeiten und Stärken weiter entwickeln können.

Herausfordernd? JA! Für Leadership gibt es keine App. „Mensch sein“ ist ausdrücklich erwünscht!

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